Juni 2026
Rechtsextremismus in der Polizei?
Am 22. Juni 2026 fand ab 17:00 Uhr in der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz/Lorenz-Wielenga-Bibliothek die Veranstaltung „Rechtsextremismus in der Polizei?“ statt, die in Kooperation mit der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz sowie dem Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre durchgeführt wurde.
Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung und Einführung durch Angelika Nußberger, ehemalige Vorsitzende der Kommission „Verantwortung der Polizei in einer pluralistischen Gesellschaft“ und Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz der Universität zu Köln, eröffnet. Anschließend berichtete die Frankfurter Strafverteidigerin Seda Basay-Yildiz über ihre Erfahrungen als Anwältin und Betroffene. Sabine Thurau, ehemalige Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamts, ordnete daraufhin rechtsextremistische Tendenzen aus der Perspektive der Polizeipraxis und der Sicherheitsbehörden ein. Nach einer kurzen Pause kommentierte Anja Schiemann vom Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln die diskutierten Themen aus der Forschungsperspektive. Markus Ogorek vom Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre ergänzte die Debatte um eine sicherheitsrechtliche Perspektive. Den Abschluss des Programms bildete eine Podiumsdiskussion mit Seda Basay-Yildiz, Sabine Thurau, Martin Waßmer (Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln) und Frank Neubacher (Institut für Kriminologie der Universität zu Köln). Die Moderation übernahm Frauke Rostalski vom Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln. Die Diskussion bot Raum für einen interdisziplinären Austausch über die Herausforderungen rechtsextremistischer Tendenzen in Polizei und Gesellschaft sowie über mögliche Handlungsansätze. Im Anschluss fand ein Umtrunk statt, der Gelegenheit zum weiteren Austausch bot.
Dezember 2025
Meinungsfreiheit: Wo sind die Grenzen im digitalen Raum?
Am Mittwoch, den 3. Dezember 2025 fand ab 19:30 Uhr in Hörsaal II die gemeinsame Veranstaltung in Kooperation mit der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln sowie der Stadtbibliothek Köln mit dem Titel „Meinungsfreiheit: Wo sind die Grenzen im digitalen Raum?“ statt.
Unter der Moderation von Herrn Joachim Frank (Kölner Stadt-Anzeiger) diskutierten Herr Prof. Dr. Ralf Höcker, LL.M. (Rechtsanwalt), Frau Pauline Jäckels (taz), Frau Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski (Universität zu Köln) sowie Herr Prof. Dr. Rolf Schwartmann (TH Köln) über die aktuellen Herausforderungen und die rechtlichen wie gesellschaftlichen Grenzen der Meinungsfreiheit im digitalen Raum.
Mai 2025
Die Legalisierung von Cannabis - ein Jahr danach
Am Freitag, den 30.05.2025 fand ab 19:30 Uhr in Hörsaal II die Veranstaltung “Die Legalisierung von Cannabis - ein Jahr danach” statt.
Unter der Moderation von Herrn Prof. Dr. Cornelius Nestler (Emeritus der Universität zu Köln) zogen Herr Bundesminister für Gesundheit a.D. Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB und Herr Prof. Dr. Gunnar Duttge (Georg-August-Universität Göttingen) eine erste kriminal- und gesundheitspolitische Bilanz ein Jahr nach Inkrafttreten der Legalisierung von Cannabis. Nach kurzen Impulsvorträgen der Referenten wurde die Diskussionrunde für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet.
Das Video zu der Veranstaltung finden Sie hier:
Dezember 2024
Bleibt alles anders? Die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nach § 64 StGB am Scheideweg
Am Dienstag, den 03.12.2024 fand ab 19:30 Uhr in Aula 2 die Veranstaltung "Bleibt alles anders? Die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt nach § 64 StGB am Scheideweg" statt.
Unter der Moderation von Frau Prof. Dr. Anja Schiemann (Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität zu Köln) diskutierten Herr Prof. Dr. Alexander Baur, M.A., B.Sc. (Psych.) (Georg-August-Universität Göttingen), Herr Prof. Dr. med. Andries Korebrits (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße Köln) und Herr PD Dr. Jan Querengässer (LVR-Institut für Versorgungsforschung Köln) über verschiedene Aspekte des § 64 StGB. Nach kurzen Impulsvorträgen der Referenten wurde die Diskussionrunde für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet.
Juli 2024
101 Jahre Jugendgerichtsgesetz
Am Donnerstag, den 04.07.2024 fand ab 19:30 Uhr in Hörsaal II die Veranstaltung "101 Jahre Jugendgerichtsgesetz" statt. Eine Bilanz nach 101 Jahren JGG.
Vortragende waren Herr Prof. Dr. Frank Neubacher M.A. (Institut für Kriminologie, Universität zu Köln) und Herr Prof. Dr. Ralf Kölbel (Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie, LMU München). Nach kurzen Impulsvorträgen der Referenten wurde die Diskussionrunde für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet.
November 2023
§ 218 StGB - Quo vadis et cui bono?
Am Mittwoch, den 22.11.2023 fand ab 19:30 Uhr in Hörsaal II die Veranstaltung "§ 218 StGB - Quo vadis et cui bono?" statt.
Unter der Moderation von Frau Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski (Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität zu Köln) diskutierten Frau Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (Kriminalwissenschaftliches Institut, Leibniz Universität Hannover), Herr Prof. Dr. Franz-Josef Bormann (Lehrstuhl für Moraltheologie, Universität Tübingen) und Frau Valentina Chiofalo (djb Vorsitzende, Kommission Europa- und Völkerrecht) über die Zukunft von § 218 StGB (Schwangerschaftsabbruch) und dessen möglichen Streichung. Nach kurzen Impulsvorträgen der ReferentInnen fand eine kontroverse Debatte unter Leitung der Moderatorin statt. Anschließend wurde die Diskussionrunde für Fragen und Beiträge aus dem Publikum geöffnet.